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Stadtleben

 

Street Food Wien

Essen auf schicken Rädern! In New York und London gehören sie schon lange zum Stadtbild, endlich sind auch bei uns in Wien kleine, mobile Labstellen mit kulinarischen Leckereien aus aller Herren Länder unterwegs. Street Food ist Slow Food auf der Straße: regional, frisch und kreativ. An lauschigen Plätzen gibt es Köstlichkeiten von Tofu-Pilz-Curry bis Hamushka sowie Selbstgebackenes und exzellenten Espresso. Auch die Food Trucks selbst sind sehenswert, von Retro-Piaggio bis Marke Eigenbau, farbenfroh und witzig. Die StadtSpionin hat sich durchgekostet und präsentiert hier Wiens leckerstes Street Food. Take the Würstel to the next Level!

Food Trucks mit fixem Standplatz in Wien




Die StadtSpionin | Hy KitchenHy-kitchen
Monica Kranner ist ausgebildete Ernährungsberaterin und weiß daher, wie sie ihre KundInnen gesund bekocht – ob Salat, Suppen oder Burger. Allen Widerständen zum Trotz hat sie es geschafft, die fahrenden Küchen als „erfrischende Ergänzung zum bestehenden Restaurantsystem“ in Wien zu etablieren. Dreimal in der Woche tuckert sie vor der Mittagszeit mit ihrem Citroen auf die Freyung. Hier kocht sie ausschließlich mit biologisch hochwertigen Zutaten ihre Wow-Burger. Einmal klassisch mit Speck und Käse, oder etwas extravaganter mit getrüffeltem gegrillten Mozarella und knackigen Tomaten. Wer will, bekommt seinen Burger auch mit zart gekochtem Schweinefleisch. Zur Auswahl stehen auch Veggie-Burger und Burger, die auch Veganer befriedigen. Die Frische der Burger-Zutaten ist für sie ein Muss, ihr jeweiliger Aufenthaltsort ist immer aktuell auf Facebook ersichtlich.
Hy-Kitchen, fixer Standplatz im Dezember 2015: MQ, 1070 Wien, gleich neben dem U2 Aufgang Mariahilfer Straße. Täglich von 11:30 - 20:00 Uhr. [ Web ]

Die StadtSpionin | NeniNENI's Food Truck
Israelisches Street Food vom Feinsten gibt es ab sofort im Food Truck von NENI. Dieser bezieht seine mobile Position Freitag und Samstag am Abend bei fetzigen Beats und heißen Rhythmen im Volksgarten. Jüdische Küche war immer schon eine Fusionsküche, wo verschiedene Geschmäcker voll auf ihre Kosten kamen. Die NENI-Küche von Haya Molcho zeigt im TEL AVIV und am Naschmarkt, wie die Gerichte der levantinischen Mittelmeerküche munden. Dieser Qualität will der Food Truck um nichts nachstehen. Gekocht wird im knallgelben umgebauten Citroen, im Moment stehen folgende Klassiker auf der Speisekarte: Hamshuka, Hummus mit Faschiertem und verschiedene Falafel-Variationen. Auch der vom Naschmarkt bekannte Jerusalem-Teller soll demnächst vom Food Truck aus serviert werden.
NENI, fixer Standplatz im Volksgarten bei der Disco. [ Web ]

Die StadtSpionin | Gourmet-NomadenGourmet-Nomaden
Alles in einem Topf: Auf bodenständige und exotische Speisen, die vorzugsweise in einer Pfanne oder in einem Topf gekocht werden, haben sich die Gourmet-Nomaden spezialisiert. Jeden Tag bieten sie ihre frisch gekochten Eintöpfe, Suppen und Currys an den verschiedensten Standorten in und rund um Wien an. In den Menüs können Hungrige schon via Facebook gustieren. Ober-Nomade Matthias Liptay tüftelt gerade daran, wohin die Reise der Gourmet-Nomaden in Zukunft gehen soll. Das Grundkonzept möchte er inklusive veganem und vegetarischem Essen beibehalten. Die Nachfrage nach Suppen, Currys, Schmor- und Eintöpfen ist ungebrochen: Wo sonst finden Hungrige plötzlich indisches Tofu-Pilz-Curry, indische Erbsensuppe oder eine vegane spanische Gemüsepfanne mitten auf der Straße.
Gourmet-Nomaden, fixe Standplätze z.B. im Innenhof der Ungargasse 37, am Kutschkermarkt und auf Events in und rund um Wien. [ Web ]


Die StadtSpionin | A Speedy PotatoA Speedy Potato
Quinten Versluis wollte immer schon Menschen mit Essen auf Rädern glücklich machen. Und das abseits von Würstel & Co. Als Alternative kamen ihm und seiner Partnerin Marietta Prisec Kartoffeln in den Sinn. Flugs wurde der Kartoffel-Ofenwagen in Eigenregie gebaut, ein zweiter ist bereits in Planung. Denn Qunintens und Mariettas Ofenkartoffel schlugen ein wie eine kulinarische Bombe. Wie gut, dass Erdäpfel sehr figurfreundlich sind. Die beiden verwenden ausschließlich Bio-Erdäpfel aus dem Weinviertel. An den Saucen hat Quinten mit einem befreundeten Hobbykoch lange herumgetüftelt. Letztendlich verließ er sich auf seine eigenen Geschmacksnerven. Im Moment rangiert die Honig-Dill Sauce ganz oben auf der Hitliste der Kartoffel-Fans. Auch das vegane Tsatsiki finden all jene köstlich, die der Fleischeslust nicht abgeneigt sind.
A Speedy Potato, fixe Standplätze vor Unis wie der VetMed, unterwegs zu Events in und rund um Wien. [ Web ]


Die StadtSpionin | Crepes SurprisesCrêpes Surprise
Vor vielen, vielen Jahren lernte Elke Mitterdorfer als Studentin in Paris Crêpes kennen und lieben. Denn dort gibt es quasi an jedem Eck einen Crêpe-Stand... Zurück in Wien vermisste sie die hauchdünnen Palatschinken so sehr, dass sie sich vor kurzem einfach selbst eine mobile Crêpe-Küche zimmerte und am Kutschkermarkt einen Standplatz bezog. Dorthin rollt sie jetzt jeden Samstag ihren kleinen, knallgelben Wagen und bäckt am Eck hinter der Getrudkirche fantastische Crêpes à la carte frisch von der heißen Gusseisenplatte. Süß oder pikant, weich oder knusprig, alle hauchdünn und einfach köstlich!
Crêpes Surprise, fixer Standplatz jeden Samstag am Kutschkermarkt hinter der Gertrudkirche, 1180 Wien.
[ Web ]


Die StadtSpionin | Spritzer FlitzerSpritzer Flitzer
Überall wo der Spritzer Flitzer auftaucht, wissen die Verdurstenden: Sie sind gerettet. Die rollende Pop up Bar von Lisa, Thomas und Bernhard hat ihren fixen Standplatz auf der Roma Wiese an der alten Donau. Sonst ist nix fix. Die fahrende Spritzer-Bar erfreut Durstige beim Sonnenanbeten genauso wie ausgelaugte Party-Tiger beim angesagten Clubbing oder am Grätzelfest. Neben klassischen Spritzgetränken mit Wein gibt es auch Aperol- und Hugomischungen. Für treue Anhänger des Gerstensaftes natürlich auch Bier. Weiß doch jeder: ein Glas Bier geht nach dem Sport als isotonisches Getränk durch. Wo der Spritzer Flitzer erste Hilfe leistet, ist auf seiner Facebook-Seite ersichtlich.
Spritzer Flitzer, Fixer Standplatz auf der Romawiese an der alten Donau, unterwegs zu Freiluftevents in ganz Wien.
[ Web ]


Die StadtSpionin | WrapstarsWrapstars
Matthias Kroisz und Marko Ertl zählen trotz ihrer Jugend zu jenen Food Truckern, die Pionierarbeit auf vier Küchenrädern geleistet haben. Angetreten sind sie, um gesundes Street Food schnell unter die Leute zu bringen. Der Grund: sie wollten ihre eigenen, ungesunden Essgewohnheiten ändern. Als Koch wurde zum Glück David Weber gefunden. Der versteht es bis heute, die Wrap-Philosphie der unternehmerischen Studenten mit nur wenigen Grundzutaten in Teig einzurollen. Ihre Basis-Wraps füllen sie mit Bio Couscous, schwarzen Bio-Bohnen und knackigem Kohl. Für das gewisse Extra sorgen ihre hausgemachten Salsas und Saucen. Nur auf Kundenwunsch fügt David den drei Wraps Bio-Rinder-oder Schweinefleisch hinzu. Dafür muss man aber auch um 1,50 Euro mehr berappen.
Wrapstars, fixe Standplätze z.B. in der Inneren Stadt, auf der Freyung und vor den Unis, unterwegs zu Events in ganz Wien. [ Web ]


Die StadtSpionin | EspressomobilEspressomobil
Seit vier Jahren düst das Espresso Mobile durch die Straßen von Wien. Was heißt eines, mittlerweile sind 11 fahrende Kaffee-Bars unterwegs. Der Mann, der das Espresso Mobile zum Rollen brachte, heißt Moritz Fleissinger. Er möchte mit seiner Kaffee-Philosophie den Menschen zwischen Frühstück, Meetings und Büroalltag ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zur Auswahl stehen Espresso, Capuccino, Latte Macciato und Melange. Für Freude beim Trinken sorgen einerseits die absolut qualitativ hochwertigen Kaffeebohnen, andererseits die Baristas. Diese sind Top ausgebildet und wissen, wie man die jeweilige Kaffeespezialität mit der Espressomaschinen zubereitet. Die Krönung einer jeden Tasse ist aber ihr Milchschaum. Dieser ist fluffig locker-leicht und schmeckt trotzdem vollmundig-cremig.
Espressomobil, fixe Standplätze in der ganzen Stadt, unterwegs zu Events in ganz Wien. [ Web ]


Die StadtSpionin | Road CrepeRoad Crepe
„Catch me if you can“ lautet das Motto von Marc Schweiger. Damit ist eigentlich schon alles gesagt: Mit seiner Piaggio Ape bringt er Crepes unters Volk, die besser schmecken als in Frankreich. Dabei bäckt Gastronom und Weltenbummler Marc Schweiger seine Crepes ausschließlich vegan, gluten- und laktosefrei. Kochen gelernt hat er im Hotel Sacher, sein Verkaufstalent entdeckte er beim Kellnern. Nach einem kurzen Ausflug in die Bürowelt zog es ihn wieder in die Küche. Diesmal aber in seine eigene auf drei Rädern. Hier in Wien vermisste er den Original-Crepes-Geschmack. Also, was lag für ihn näher, als selber welche zuzubereiten? Seine Crepes-Variationen gibt es süß und salzig, für Teig und Füllung verwendet er nur biologisch-frische Zutaten.
Road Crepe, fixe Standplätze z.B. vor Unis und am Meidlinger Markt, unterwegs zu Events in und rund um Wien. [ Web ]


Mobile Labstellen unterwegs bei Events in Wien


Die StadtSpionin | Millie The Vintage Caravan Millie The Vintage Caravan
Süß ist Caravan Millie, Baujahr 1966, nicht nur von Außen. Seine Mamas Edita Rosenrot und Isabella Schenz bereiten in ihrem Inneren saftig-süße Brownies, Macarones, Waffeln und Cake Pops zu. Doch die gefragtesten süßen Spezialitäten von Millies Mamas bleiben ihre Frozen Yoghurts und Waffeln am Stil. Perfekt abgerundet werden diese beiden Leckereien mit selbst gemachten Toppings, wobei das Brownie-Topping zur Zeit die Naschkatzen am meisten begeistert. Das richtige Händchen für Cake Pops hat Isabella Schenz sowieso. Bäckt sie doch neben Millie für jeden denkbaren Anlass passende Mini-Küchlein, wenn sie vom Boden nicht gerade als „Lady in Red“ für die AUA abhebt. Dass Schlaf überbewertet wird, findet auch Edita Rosenrot. Sie designt neben ihrer Beschäftigung mit Millie Vintage-Kopfschmuck für romantische Bräute. Ihre Bouquets passen natürlich haargenau dazu.
Millie The Vintage Caravanen, kein fixer Standplatz, unterwegs zu Events in ganz Wien. [ Web ]


Die StadtSpionin | Pizza-MobilePizza-Mobile
Das Pizza-mobile ist die Summe der Leidenschaften von seinem Erfinder Thomas Khun: italienische Pizzen, alte Autos und das Spiel mit dem Feuer. Kombiniert man das alles zu einem Gefährt und baut einen Motor ein, dann kann ja eigentlich nur eine fahrende Pizzeria herauskommen. Starke, unentbehrliche Partner dabei sind ein Pinzgauer Baujahr 1974 und ein Steyrer Truck Baujahr 1963. Nur sie schaffen es, Brennholz und den Steinofen für’s Pizzabacken von Event zu Event zu transportieren. Kuhn stammt aus dem Veranstaltungs-Bereich, für ihn war es nicht ungewöhnlich „normale“ Fahrzeuge nach dem Wunsch seiner Kunden massiv zu verändern. Sein Pizza-Partner heißt Omar Shoukry, er kümmert sich gemeinsam mit den Pizzabäckern darum, dass die Pizzen des Pizza-mobiles tatsächlich so wie ihre italienischen Vorbilder schmecken.
Pizza-Mobile, keine fixen Standplätze, unterwegs zu Veranstaltungen in ganz Österreich. [ Web ]

Die StadtSpionin | Hildegard WurstHildegard Wurst
Die feuerrote Piaggio Ape von Hildegard Wurst ist in der Garage angekommen. Leonie Mayer-Rieckh und Matthias Hofer haben ihre fahrende Hot-Dog-Station fix in einem Street-Food-Lokal in der Operngasse eingeparkt. An der Zubereitung ihrer Würstel für die Hot-Dogs im American Style hat sich nichts geändert. Diese werden weiterhin sanft auf einer gerillten Kochplatte erwärmt und nicht in heißem Wasser zu Tode gekocht. Weiterhin fix ist auch das  Hot-Dog-Angebot der Woche. Bei Hildegard Wurst machen folgende Hot-Dog-Ergänzungen den typisch-amerikanischen Geschmack aus: Röstzwiebel, Senf, Tomaten-Relish, Sauerkraut, Hot-Chilli Sauce oder cheddar cheese.
Hildegard Wurst, kein Standplatz, zu Events in Wien unterwegs. [ Web ]

Die StadtSpionin | Teddy‘s Food TruckTeddy‘s Food Truck
Teddy’s Papa Florian Kandler heuerte früher auf Kreuzfahrtschiffen an. Dann reiste er quer durch ganz Amerika reiste, auf der Suche nach dem perfekten Burger. Diese wollte er auch hier in Österreich zubereiten, so wie er es in Texas gelernt hatte: Saftiges, frisch gegrilltes Fleisch in einem klassischen Burger-Brötchen. Da freuen sich Tomaten, Käse und Gurken gleich auf die Begleitung. Und so wie es in den USA üblich ist: auf vier Rädern, in einem Airstream Trailer. So einen fand er in Deutschland und ließ ihn zur fahrenden Küche umbauen. Nur die Vorgaben der Behörden machten seinem ursprünglichen Plan einen Strich durch die Rechnung. Starkstrom für die Herdplatten mitten in Wien, und noch dazu diese Geruchsbelästigung, na, bei uns sicher ned! Jetzt rollt Teddy’s Food Truck durch ganz Österreich und erfreut die Hungrigen auf Festivals und Events.
Teddy‘s Food Truck, kein fixer Standplatz in Wien, unterwegs zu Events in ganz Österreich.
[ Web ]

Die StadtSpionin | DONGDONG Fan/Moving Food DONGDONG Fan/Moving Foodski
Architekturstudentin Nora Sahr brachte aus China ein chinesisches Lastenfahrrad mit und verwendete es so wie in China üblich: zum Kochen. Sinologin Katharina Idam organisierte die Köchin: Weina Zhao, Hobbyköchin mit chinesischen Wurzeln, die Street Food aus der nordchinesischen Straßenküche auf dem Fahrrad zauberte. Die kalten Nudeln verschwanden rasch in den Mündern der Hungrig-Wartenden. Im Moment macht sich das Lastenfahrrad etwas rar. Bei Katharina Idam ist der Storch vor einem Jahr gelandet, bei Nora Sahr ist es demnächst so weit. Deshalb mussten die beiden viele Veranstaltungs-Einladungen absagen. Katharina Idam möchte trotz allem Baby-Alarm diesen Sommer das Dong-Dong-Rad wieder zum Kochen bringen. Pläne dafür gibt es schon, das Tüpfelchen auf dem I werden diesmal chinesische Nachspeisen aus Bohnenpaste sein. Zeit, Datum und Ort werden noch bekannt gegeben.
Dongdong Fan, kein fixer Standplatz [ Web ]

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Von Judith Jandrinitsch
(Juli 2015)

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