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Stadtleben

  Die Schokoladenseite von Wien


Die Schokoladenseite Wiens
Seelenwärmer für kalte Tage: Ob dunkel, gefüllt, getrüffelt oder geschmolzen, Schokolade hebt (wissenschaftlich bewiesen) die Stimmung. Wer mehr will als nur Milka-Traube-Nuss, kann in Wien vielerorts in die wunderbare Welt der Schokolade eintauchen. Schließlich haben wir hier den Schoko-Tempel mit Europas größter Schokoladen-Vielfalt ("Xocolat"), höchst Ungewöhnliches wie "Blühendes Konfekt" und ein "Süßes Eck", in dem schon James Bond einkaufte. Und für echte Schoko-Gourmets gibt es sogar die Kreationen der weltbesten Chocolatiers: Enric Rovira aus Barcelona und Pierre Marcolini aus Belgien. Bon appétit!


FruthFruth
Monsieur Fruth, begnadeter Patissier und Konditormeister, führt in der Nähe des Naschmarkts ein kleines, charmantes Jugendstil- Geschäft ganz in weiß. Mit einer Vielzahl an Schubladen und Vitrinen, in denen sich seine wunderbaren selbstgegossenen Schokoladetafeln, dünne Schokoplättchen mit Cranberrys oder Salz,Schokotrüffeln, Eclairs und Konfekt finden – und vor allem die nach Geheimrezept hergestellten, köstlichen Trinkschokoladen. Fein in Rexgläser abgefüllt, muss die Creme zuhause nur noch in Milch aufgelöst werden. Es gibt sie mit Chili, Zimt oder ganz klassisch „Amer“.
Fruth, Kettenbrückengasse 20, 1040 Wien.
Di – Fr 11:00 bis 19.00, Sa 9:00 bis 17:00 Uhr.
[ Web ]

Schoko CompanySchoko Company: Zotter
Neuzugang von Anfang 2011: Ein wahres Paradies für Zotter-Schoko-Fans ist die Schoko Company am Naschmarkt. Ronen Benaim und Eva Weiß haben sich ganz den süßen Verführungen aus der Steiermark verschrieben. In ihrem Geschäft findet man das größte Zotter Sortiment von Wien. Zotter, bekannt für seine extravaganten Sorten aus Bioprodukten, findet sich hier in allen Varianten: Von den kultigen handgeschöpften Schokoladen zu den Mitzi Blue Tafeln bis hin zu Basic-Kuvertüren, die Auswahl ist enorm. Da ist sowohl für mutige (Bergkäse-Walnuss-Trauben Schoko) als auch für klassische Genießer (Nougatvariation) was dabei. Die leckeren Trinkschokoladen können auch gleich vor Ort genossen werden, im Shop befindet sich nämlich auch ein kleines Cafe. Auch für den Sommer ist vorgesorgt: Da gibt’s Zotter im gefrorenen Zustand, als Zotter-Schokoeis der preisgekrönten Eisoase.
Schoko Company, Wiener Naschmarkt, Stand 326 – 331, 1040 Wien. Mo – Fr 9:30 – 19:00, Sa 8:30 – 18:00 Uhr. [ Web ]

XocolatXocolat
Der eleganteste Schokoladen-Tempel der Stadt residiert im Palais Ferstel und bietet gleich auf mehreren Ebenen das Komplett-Angebot für Chocoholics. Tatsächlich wird von jedem weltweit erhältlichen Schokoladentyp die jeweils beste Sorte geführt. Wer angesichts von Hunderten verschiedenen Tafelschokoladen, Spezialitäten und Konfekt nicht mehr weiß, was er kaufen soll, bekommt eine nicht nur kompetente, sondern auch unglaublich nette Führung durchs Paradies. Das er dann mit der göttlichen Porcelana der toskanischen Manufaktur Amedei, dem Geheim-Tipp Chuao Coppeneur oder der Schweizer Bio-Plantagenschokolade von Akesson verlässt. Und allen Freundinnen des flüssigen Glücks sei gesagt: Eine eigene Ebene ist nur den Trinkschokolade gewidmet!
Xocolat, Freyung 2 (Passage im Palais Ferstel), 1010 Wien.
Mo – Fr 10:00 bis 18:00 , Sa bis 17:00 Uhr.
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Blühendes KonfektBlühendes Konfekt
Die Liebe zu Wildkräutern und Blüten entdeckte der gelernte Betriebsinformatiker schon im Garten der Großeltern. Heute ist Herr Diewald ein großer Sammler und Kenner – und Besitzer einer ungewöhnlichen Manufaktur: Er stellt „blühendes Konfekt“ her, kleine Pralinen- Kostbarkeiten von fragiler Schönheit. Die ungewöhnlichen Kreationen sind nicht billig, aber wann kann man schon Eisblumen-Schokolade mit Rosenweihrauch und Kardamon essen? Oder Walderdbeer-Pralinen mit Sauerkleeblüte? Eben!
Blühendes Konfekt, Schmalzhofgasse 19, 1060 Wien.
Mi 11:00 bis 17:30, Do + Fr 11:00 bis 18:30 Uhr.
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SchokoLadenWerkstattSchokoLadenWerkstatt
Irgendwie merkt man schon beim Eintreten, dass hier eine Frau am Werk ist. Der komplett weiße Shop von Brigitte Ullmann ist hinreißend eingerichtet und erinnert mit seiner lässigen Eleganz und einem Hauch Romantik an Pariser Boutiquen. Auf Regalen, Tischen und in Kommoden (aus denen auch mal Barbie-Puppen hervorlugen) türmen sich die süßen Spezialitäten. Die werden überwiegend selber hergestellt: Milchschokolade mit getrocknetem Ingwer oder Meersalz, Schokopops für Fondue oder – ganz ungewöhnlich - hauchdünne Bruchschokolade, die dick mit Pistazien oder Trauben bestreut ist. Und nett sitzen kann man hier auch noch. Perfekt!
SchokoLadenWerkstatt, Ballgasse 4, 1010 Wien.
Di - Fr 11:00 bis 18:00, Sa 11:00 bis 17:00 Uhr.
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Zum süßen EckZum süßen Eck
Das hier ist kein gestylter Chocolate-Shop, das ist der kollektive Traum unserer Kindheit! In dem fast 100 Jahre alten Geschäft (das sogar schon in einem James Bond Film vorkam!) stapeln sich die Naschereien wie in einem Spielzeug-Kaufmannsladen bis unter die Decke. Originell ist auch das Angebot: Für Naschkatzen gibt’s Altmodisches wie Konfekt in kleinen entzückenden Blechschatullen genauso wie die komplette Zotter-Kollektion oder höchst Extravagantes von Schoko-Gott Enric Rovira aus Barcelona. Dessen rosa Pfeffer in Schokolade wird sogar offen verkauft! Witzig: die kreativen, laufend wechselnden Schaufenster-Dekorationen!
Zum süßen Eck, Währinger Straße 65, 1090 Wien.
Di - Sa 10:00 bis 19:30,  Mo, So und Feiertag 14:00 bis 19:30 Uhr.
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SchokovSchokov
„Extraordinary Chocolates for Extraordinary People“ lautet das Motto von Thomas Kovazh, bekennendem Schoko-Freak. In seiner ganz reduziert gehaltenen Boutique findet man die feinste Schokolade von den berühmtesten Chocolatiers. Egal, ob es sich bei diesen Stücken um Brombeer-, Meersalz-, Erdäpfel- oder 100%-ige Schokolade handelt: sie sind auf alle Fälle außergewöhnlich.  Als einziges Geschäft Österreichs dürfen hier sogar die Köstlichkeiten des belgischen Top-Chocolatiers Pierre Marcolini verkauft werden.  Seit Kurzem gibt es das Schokov dreifach: Neben dem Stammhaus am Spittelberg wurden Shops in Gersthof und in der Herrengasse 5 eröffnet.
Schokov, Siebensterngasse 20, 1070 Wien.
Mo - Fr 10:00 bis 19:00, Sa 10:00 bis 18:00 Uhr.
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Partisserie Schwarzes KameelPatisserie Zum Schwarzen Kameel
Der noble Shop mit seinen 11 Quadratmetern ist winzig und die Auswahl ist auch nicht groß. Völlig egal – in die süße Dependance des bekannten Gourmet-Tempels muss man trotzdem immer wieder kommen. Denn in der schwarzen Jugendstil-Vitrine (einem Original von Josef Hofmann!) stehen neben hausgemachter Schokolade in verschiedenen Geschmacksrichtungen die sogenannten Süßen Gläser. In die werden schichtweise Cremen, Schokoladen, Mousses oder Früchte gefüllt und zu wunderbaren Mischungen wie  „Schoko pur“ oder „Apfelstrudel“ komponiert. Hoher Suchtfaktor!
Patisserie Zum Schwarzen Kameel, Bognergasse 7, 1010 Wien. Mo – Sa 9:30 bis 19:00 Uhr. [ Web ]


ZuckermausZuckermaus
Ein süßes Kleinod, an dem viele wahrscheinlich zehntausendmal vorbeigelaufen ist – und es doch nie sahen. Die Zuckermaus versteckt sich hinter einer Säule bei der Straßenbahn- Station am Schottentor, Ecke Uni und wirkt mit den eng geschlichteten Naschereien wie ein Überbleibsel aus längst vergangener Zeit. Dazu passend verkauft die Besitzerin Frau Amon (73) in ihrem kleinen Zuckerl- Kiosk die Schokoladen, Bonbons und Schwedenbomben noch einzeln! Ein Ildefonso kostet 40 Cent das Stück.
Das hilft beim Gewichthalten ungemein ;-)
Zuckermaus, Straßenbahnstation Schottentor, 1010 Wien.
Mo – Fr 8:30 bis 21:00 Uhr, Sa – So 10:00 bis 20:00 Uhr.

Von Sabine Maier

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