Der Wochentipp

Exkursion
Friedhof der Namenlosen
Am Rand des Alberner Hafens liegt ein außergewöhnlicher Erinnerungsort: der Friedhof der Namenlosen. Hier wurden zwischen 1840 und 1940 Menschen bestattet, die aus der Donau geborgen wurden. Am 8. November begeben sich Wissbegierige auf Spurensuche an einen Ort, der bis heute eine ganz eigene Atmosphäre bewahrt.
Ein stiller, ungewöhnlicher Ort am Rand des Alberner Hafens erzählt von Menschen, deren Leben und Tod vielfach
im Dunkeln geblieben sind: der Friedhof der Namenlosen. Zwischen Donau, Hafen und Auwald liegen
jene begraben, die zwischen 1840 und 1940 aus der Donau geborgen und angeschwemmt wurden –
viele von ihnen ohne Namen, ohne bekannte Geschichte, ohne Angehörige.
Bei dieser besonderen Exkursion
begibt man sich auf Spurensuche an einen Ort, der bis heute eine ganz eigene Atmosphäre
bewahrt. Josef Fuchs, der den Friedhof seit vielen Jahren mit großer Hingabe pflegt, erzählt
von der Geschichte dieses außergewöhnlichen Erinnerungsortes und zeigt die Auferstehungskapelle.
Im
Mittelpunkt steht die traditionelle Kranz-Niederlegung, mit der jedes Jahr der namenlos gebliebenen Opfer der
Donau gedacht wird. Ein mit Blumen, Kerzen und Kränzen geschmücktes Floß wird dabei auf die
Donau hinausgeschoben – als symbolisches Grab für jene, die nie gefunden oder deren Namen
vergessen wurden.
Eine ruhige Woche wünscht
Eure StadtSpionin
Treffpunkt: U-Bahn-Station Enkplatz, 1110 Wien. 8. November 12:00 bis 15:00 Uhr. 20:00 Uhr. Bitte anmelden. [Web]


