Der Wochentipp


Schiele, Wien Museum

Museum per Mausklick

Mit Facebookrundgängen online durch’s Museum surfen

Wiens Museen erzählen ihre Geschichten auf neuen Wegen, nämlich auf virtuellen Rundgängen. Acht Kultureinrichtungen wie das mumok und Leopold Museum zeigen ihre Ausstellungen kostenlos auf Facebook. Online gehen die Videos am 16. und 17. Mai auf den jeweiligen Facebook-Seiten.


Hier gibt’s so viel zu entdecken, dass es eine ganze Woche füllt. Die mehrheitlich noch geschlossenen Museen öffnen zumindest virtuell die Türen und nehmen Kulturhungrige auf digitale Führungen mit. Insgesamt acht Kultureinrichtungen laden ca. 15-minütigen Videos hoch, die gratis und auch im Nachhinein jederzeit angeschaut werden können.

Architekturzentrum Wien
Als eine Art „Nobelpreis für Architektur“ gilt der Pritzker-Preis unter Fachkollegen und den hat der indische Architekt und Urbanist Balkrishna Doshi bereits gewonnen. Einen Einblick gibt das Architekturzentrum in die Welt des wichtigsten Vertreters der indischen Moderne. Immer wiederkehrende Motive sind die Wechselbeziehung von Außen- und Innenräumen, Offenheit, Flexibilität und soziale Durchmischung - Stichwort „wachsendes Haus“. Weltweit als Visionär gilt er für seine neuen Herangehensweisen im sozialen Wohnbau. Inspirieren lässt er sich dafür von Mahatma Gandhi. Die Ausstellung zeigt eine Fülle an Originalmaterial wie Architekturmodelle, Pläne und Zeichnungen.

Architekturzentrum Wien. 16. Mai 15:00 Uhr. Web

Belvedere Museum
Was vom Belvedere nach der teilweisen Öffnung noch nicht wieder analog erlebbar ist, gibt’s digital zu sehen. Der Rundgang zeigt das Gesamtensemble mit den beiden Schlössern Oberes und Unteres Belvedere und dem weitläufigen Garten. Geboten wird dabei ein Einblick in die Geschichte des Museums und in die berühmte Kunstsammlung, die Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart umfasst.

Belvedere. 16. Mai 16:00 Uhr. Web

Leopold Museum
Eine pulsierende Metropole, in der krasse Gegensätze gleichzeitig existieren und konkurrieren, das war Wien um die turbulente Jahrhundertwende. Gezeigt wird das im Leopold Museum in der opulenten Ausstellung „Wien 1900“. Die 1300 Exponate fassende Sammlung, inklusive Meisterwerke von Gustav Klimt, zeugen vom Aufbruch in die Moderne in Malerei, Literatur, Musik, Theater, Tanz und Architektur. Neue Einblicke in die Beziehung zweier Ikonen der österreichischen Kunst, Egon Schiele und Friedensreich Hundertwasser, gibt die Sonderausstellung „Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow”.

Leopold Museum. 16. Mai 18:00 Uhr. Web

mumok - Museum moderner Kunst
In den Werken von Ingeborg Strobl entdeckt man ihre Vorliebe für das, was nicht immer offensichtlich ist: das Verborgene, was leicht zu übersehen ist oder das Verdrängte. Die Retrospektive “Gelebt - Ingeborg Strobl” wurde noch gemeinsam mit der österreichischen Künstlerin - vor deren Tod im April 2017 - konzipiert und zeigt Objekte, Installationen, Collagen, Malereien, Fotografien und Publikationen. Ein kurzer Abstecher führt abschließend in die Sammlung “Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 - 1955”. Die Ausstellung widmet sich der Frage, ob die Moderne überhaupt eine Epoche war und wie das eigentlich die KünstlerInnen in den 1920er-Jahren so sahen.

mumok. 17. Mai 17:00 Uhr. Web

Eine Liste aller teilnehmenden Museen gibt’s hier.

Eine schöne Woche wünscht
Eure StadtSpionin

 


 


 

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