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Der Wochentipp


Homohalal Foto: Yasmina-HaddadVerboten gut

Homohalal

Eigentlich hätte das zeitpolitisch heiße Stück Homohalal schon vor zwei Jahren auf die Bühne des Volkstheaters kommen sollen. Der syrisch-kurdische Autor Ibrahim Amir erzählt darin die Geschichte der Votivkirchen-Besetzung des Jahres 2012. Aber dann kam die Flüchtlings-Krise und das Thema wurde allen zu heiß. Jetzt holt das Werk X Homohalal nach Wien! Zu sehen ist das Stück bis Ende März.

Es ist soweit. An noch sieben Terminen (von Jänner bis März) kommt das aufwühlende, und futuristische Flüchtlings-Theaterstück über die Votivkirchenbesetzung im Jahr 2012 endlich an den Ort seiner Handlung zurück: Wien. Und das (Flüchtlings-)Thema ist immer noch aktuell, auch wenn sich manche lokalen Parameter und politischen Zustände in der Zwischenzeit geändert haben.

In Homohalal beamen Stückverfasser Ibrahim Amir und Regisseur Ali Abdullah die Votivkirchenbesetzer von 2012 quasi zwanzig Jahre in die Zukunft. Da ist Österreich das links-liberalste Land der Welt (grins) und die Protagonisten treffen wieder aufeinander. Zwar sind alle längst gesellschaftlich integriert, aber die individuellen Fassaden aus Emotionen, Verdrängung, Ängsten und Hoffnungen bröckeln gewaltig.

Ein Iraker kommt mit der Homosexualität des Sohnes nicht zurecht, eine konvertierte Katholikin will ihren irakischen Freund nicht heiraten, der daraufhin abgeschoben wird, ein syrischer Schauspieler hat es satt, wieder und wieder seine Flüchtlingsgeschichte zu erzählen. Wieviel heile Welt am Ende übrig bleibt, ob die Charaktere ihre dunkle Vergangenheit überwinden können, muss frau schon selbst herausfinden!

Die Spionin ist jedenfalls begeistert. Und der Andrang auf das einst „verbotene“ Stück ist enorm. Also schnell Karten sichern und nach Meidling düsen.

 

Eine schöne Woche
wünscht Euch die StadtSpionin

 

Werk X in Meidling, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien. 25.+26.1., 10.+11.2., 29.-31.3.2018. 19:30 Uhr. 20 €. [ Web ]

Foto: Yasmina-Haddad



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die stadtspionin